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Film und Buchpräsentation am 18.11.2007

Knapp zwei Monate nach der letzten Aufführung wird das Neue Wunderhorn medial enthüllt: Zum ersten Mal wird der Film des Medienforums Heidelberg e. V. gezeigt, das das Projekt von Anfang begleitet hat. Passend zur DVD gibt es ein Buch mit vielen Fotos von der Arbeit, den Proben und den Aufführungen. DAS NEUE WUNDERHORN Heidelberg tanzt, erzählt und singt Filmpremiere und Buchpräsentation 18.11., 11.00, Städtische Bühne Eintritt frei!

Maykäfer flieg

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10.07.2007 Wer weiß noch, daß viele bekannte Kinderlieder zum ersten Mal in "Des Knaben Wunderhorn" von 1806 gesammelt wurden? "Guten Abend, gute Nacht", "Das bucklicht Männlein", "Bibabutzemann"... Ein altes Lied hat der Komponist Erich Herrmann in seine neuen Stücke geschmuggelt: "Maykäfer flieg". Zur Orchesterprobe mit Cornelius Meister war Erika Reisemann eingeladen, das Lied mit großer Begleitung zu singen.

Jeder malt sein Plakat

8.7. Malwettbewerbe für Plakate gibt es viele. Aber nur beim Wunderhorn in Heidelberg gibt es viele verschiedene Plakate für ein Projekt - so vielfältig wie die Stadt. Wer Lust hatte, konnte heute im Haus der Jugend sein ganz persönliches Werbeplakat malen.

Ausnahmsweise durfte das sonst weiße Logo des Theaters bemalt werden. Als Inspiration gab es Texte aus dem gesammelten Recherchematerial für das Wunderhorn-Projekt.

An die hundert Plakate werden nun in allen Stadtteilen aufgestellt - wer findet mein, dein, unser Plakat?

MACH MIR DEN TIGER

30.6. Kaum von der Exkursion nach Saarbrücken zurück, laufen im Haus der Jugend in der Römerstraße die Tanzproben weiter. Uschy Szott und ihre Assistenten Jianna Dimitriu, Nic Rauch und Isabelle Szott probten mit Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und erstmals auch Senioren.

So viel Tanzen macht ganz schön müde.

Im zweiten Teil der Probe durften sich die Kinder je eine Tiermaske aussuchen, denn einige Texte aus dem neuen Wunderhorn erzählen von Tieren in der Stadt.

In der Stadt des "homo heidelbergensis" dürfen Primaten nicht fehlen, aber bitte mit Frisur.

Joshua Cramer probt mit Jan Linders den Tigergang durch die Geschichte.

Uschy Szott probt die große Tierpolonaise.

ALLE ZUM OLYMP!

28.7. Schon drei Wochen vor der Premiere in Heidelberg war DAS NEUE WUNDERHORN als künstlerischer Auftakt zum Kongreß "Kinder zum Olymp" der Kulturstiftungen der Länder und des Bundes nach Saarbrücken eingeladen.

Über 150 Mitwirkende machten sich in 4 Bussen auf den Weg zum Staatstheater. Regieassistent Atilla Yilmaz interviewte einige junge Tänzerinnen auf der Fahrt.

Im großen Ballettsaal konnten alle Tänzer zum ersten Mal ihre handbeschrifteten Kostüme anprobieren. Im Kostüm ißt man eigentlich nicht, auch nicht Bananen...

Währenddessen veranstalten die Break-Dancer ihr ganz besonderes warm-up...

Auf der Bühne war trotz anstrengender Proben noch kurz Zeit für ein tolles Erinnerungsfoto.

Moderatorin Catarina Felixmüller bereitete die Werkstatt-Aufführung des neuen Wunderhorns mit einem kurzen Gespräch vor Interviewt wurden die achtjährige Clara, der dreizehnjährige Ferdinand und der künstlerische Leiter Jan Linders.

100 Wunderhörner

Am 21.06.2007 fand eine Orchesterprobe unter der Leitung von Cornelius Meister statt. 20 Jugendliche spielten zum ersten Mal mit den Blech- und Holzbläsern des Philharmonischen Orchesters. Das Ensemble für "100 Wunderhörner", die Neukomposition von Ernst Bechert, wird bis zur Premiere auf mindestens diese Zahl anwachsen.

Wer schreibt bleibt

Konzentration, die bei der großen Hitze immer mal wieder aufgebrochen wurde: durch Witze, Gespräche oder auch Erfrischungsgetränke. Die Beschriftungsaktion am 22.06.2007 verlief gute drei Stunden mit 20 Heidelbergern.

Nachricht für dich

Zeitgleich widmeten sich die Wunderpinseler auch den Kostümen und hielten Botschaften aus Heidelberg auf weißen Kleidern, Hosen, Hemden, Tshirts fest.

Sprachheimat

Originell. Das Zauberwort verbirgt sich hinter dieser Umsetzung von Hassan(links) und Azab(rechts), die am 21.06 und 22.06.2007 bei "Das Neue Wunderhorn" auftreten werden. Hassan plant seine persönliche Zukunft als Sänger und Azab als Rapper . Wir freuen uns auf eine Kostprobe auf der Bühne.

Lotto ohne Verlierer

Jeder, der schreiben wollte, durfe einen Satz / ein Wort ziehen und auf die großen Bühnenaushänge oder ein Kostüm nach Wahl übertragen. Manch einer blieb gern inmitten der Sprache stehen. Die Gedichte, Sprüche und Gedanken färbten im wahrsten Sinne des Wortes ab. Handschuhe und Schuhschützer standen aber bereit.

Sprung in die Sprach - Manege

Am 20. und 22. Juni 2007 waren Heidelberger Bürger eingeladen, im Malersaal des Stadttheaters Heidelberg an der großen Beschriftungsaktion für das Bühnenbild und die Kostüme teilzunehmen. Diesmal wurde das Recherchematerial für DAS NEUE WUNDERHORN als "cut up" verwertet - Worte und kurze Sätze als Ausschnitt aus den vielen gesammelten Liedern, Gedichten und Texten.

+++Photos von Atilla Yilmaz

Die Hummeln sind los

19.6.07 Eine der kurzen Heidelberg-Miniaturen des Komponisten Evgenij Orkin heißt "The flat and the humble b" - zu deutsch: "Die kleine und daie demütige Note b". Uschy Szott und ihre "Erstsemester" haben daraus einen Hummelschwarm gemacht. Im Camp auf der Bühne haben die Hummeln zum erste Mal ihren Spielraum erobert.

Bühnendichtung

In der Beschriftungsaktion verwandelt sich die Bühne zum "Haus der Sprache". Die Szene wird jedem lesenden Zuschauer eine eigene Geschichte erzählen.

***Photos von Ulrich Volz.

Heidelberger beschriften die Bühne


Am 19.06.2007 trafen sich Heidelberger Junge, Alte, Kreative zum letzten CAMP WUNDERHORN, der Reihe von offenen Proben und Werrkstattgesprächen für das große Projekt. Zum Abschluss fand das CAMP auf der großen Bühne im Haupthaus der Städtischen Bühnen statt.

Im ersten Teil probten über 50 Kinder und Jugendliche unter der Leitung von Uschy Szott und ihren Assistenten erste Schritte auf der Bühne. Im zweiten Teil konnten alle Anwesenden ihre Spur auf dem Bühnenboden hinterlassen: Aus dem umfangreichen Recherchematerial für DAS NEUE WUNDERHORN konnten die Zuschauer je einen Satz ziehen und mit dicken Pinseln auf dem weißen Tanzboden eintragen.

Tanzproben haben begonnen



Im Haus der Jugend kamen am 9. und 16. Juni über 60 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zu den ersten großen Tanzgesamtproben. Unter Leitung von Uschy Szott und ihren Assistenten Jianna Dimitriou, Nic Rauch und Isabelle Szott ging es vor allem um den großen Eröffnungsauftritt (Musik: Evgen Orkin) und die "Heidelberger Suiten" von Jens Holzinger.